Projekte und Initiativen

Workshopsprogramm im Futurium

Wie würden unsere Städte aussehen, wenn wir in Zukunft Unterwasser leben müssten? Welche Jobs wird es in Zukunft geben, die wir noch gar nicht kennen? Und wie werden wir uns fortbewegen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in regelmäßigen Workshopangeboten im Futurium, dem Zukunftsmuseum, das im September 2019 nahe dem Berliner Hauptbahnhof eröffnete.

Das Futurium erinnert mit seiner metallischen Fassade an ein gelandetes Raumschiff. Foto (c) Schnepp Renou
Das Foyer des Futuriums mit Treppenaufgängen und Kassenbereich
Das Foyer bildet den lichtdurchfluteten Gegensatz zur dunklen Fassade. Foto (c) Schnepp Renou

Das Futurium beeindruckt schon von außen mit seiner futuristisch anmutenden Architektur. Betritt man das schwarze, an ein Raumschiff erinnernde Gebäude, steht man im offenen, lichtdurchflutenden Foyer. Im Untergeschoss befindet sich das Futurium Lab. Auf rund 600qm Ausstellungsfläche können Besucher erleben, wie spannend Zukunftsforschung sein kann und selbst zu Zukunftsforschern werden. Hier wird in unseren Workshops getüftelt, gebastelt und über die Zukunft diskutiert. Gemeinsam mit dem Projektpartner Education Innovation Lab ist Junge Tüftler für die Konzeption und Durchführung des Workshopprogramm im Futurium Lab verantwortlich.

Einblick in die Workshopkonzeption - wie können wir den Besucher*innen die Ausstellungsstücke und das Maker Mindset näher bringen und zum Nachdenken anregen?

Wie passen Kunstinstallation, Nachhaltigkeitsziele und Maker Mindset in einen Workshop?

Die Workshops sollen den Teilnehmer*innen eine intensivere Auseinandersetzung mit den Ausstellungsstücken ermöglichen und sie zum Nachdenken anregen. Wie immer bei Junge Tüftler Workshops werden digitale Technologien ausprobiert und das Maker Mindset vermittelt - Fehler wertschätzen, gemeinsam Lösungen finden, Prototypen bauen, kurz gesagt #einfachmachen. In allen Workshops stehen die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 im Fokus. Was müssen wir heute ändern, um die Ziele zu erreichen? Und wie kann uns Technologie dabei helfen?

Neu und spannend war für uns, bei der Konzeption die Exponate der Ausstellung als Ausgangspunkte und Denkanstöße zu haben. Philip Beesleys Noosphere wird in einem Workshop zum Zukunftsorakel, das ominöse Auskunft zur Zukunft der Arbeit gibt. Inspiriert vom KI-Sound Exponat von Kling Klang Klong diskutieren die Teilnehmer*innen, wo sie in ihrem Alltag mit Künstlicher Intelligenz und Motion Tracking in Kontakt kommen und erstellen ein eigenes Motion Tracking Programm.

In den Workshops arbeiten Teilnehmer*innen mit neuen Technologien und diskutieren, wie sie diese einsetzen können, um die Herausforderungen der Zukunft zu lösen. So werden nachhaltige Roboter-Transportwege mit Ozobots geplant, visionäre Zukunfts-Gebäude mit Lego gebaut oder virtuelle Zukunftsszenarien mit CoSpaces entworfen.

Ein junger Workshopteilnehmer probiert eine VR Brille aus.
In Virtual Reality Workshops werden virtuelle Zukunftsszenarien programmiert, in denen man sich mit Hilfe einer VR-Brille bewegen kann.

Das klingt super, wie kann ich mitmachen?

Der Eintritt für das Futurium ist frei und jeden Donnerstag findet ein öffentlicher Open Lab Abend statt. Am Wochenende ist das Lab mit allen Stationen für jeden frei zugänglich. Die Schulworkshops unter der Woche können Lehrer*innen auf der Futuriums Website buchen:

Workshops für Grundschulklassen:

Workshops für weiterführende Schulen:

Projektinformationen

Zusammenarbeit

  • Futurium
  • Education Innovation Lab

Mehr Informationen

Zur Projekt-Webseite

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