Unser Wirkungsansatz
Wirkung ist der Maßstab unseres Handelns, sie zeigt uns, ob unsere Arbeit dort ankommt, wo es zählt. Was verändert sich durch unsere Arbeit bei Lehrkräften, in Schulen und bei Kindern und Jugendlichen? Um das nachvollziehbar zu machen, messen wir Wirkung systematisch: mit konkreten Instrumenten, im Vorher-Nachher-Vergleich und mit dem Blick auf langfristige, strukturelle Veränderungen.
Unsere Wirkungslogik
Unsere Wirkungslogik beschreibt, wie wir auf den Ebenen Lehrkräfte, Schulen sowie Kinder und Jugendliche Veränderungen bewirken wollen – von der gesellschaftlichen Herausforderung über unseren Ansatz bis hin zu der Vision, die uns antreibt.
Die drei Wirkungsebenen
Unsere Angebote wirken entlang einer klaren Logik:
Wenn Lehrkräfte praxisnahe Materialien, technische Ausstattung und gezielte Qualifizierung erhalten und Schulen strukturelle Rahmenbedingungen wie Zeit, Räume und Verantwortlichkeiten schaffen, können Lehrkräfte Maker Education regelmäßig und didaktisch sicher im Unterricht umsetzen.
Dadurch erleben Kinder und Jugendliche Lernen als selbstwirksam und relevant und entwickeln durch wiederholte kreative Problemlöseprozesse zentrale Zukunftskompetenzen.
Die Wirkung entsteht somit durch das Zusammenspiel von Qualifizierung, Strukturentwicklung und aktiver Lernerfahrung.
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Wirkung systematisch weiterentwickeln
Von Februar 2025 bis Mai 2026 haben wir an der Wirkungsakademie von Value for Good teilgenommen – ermöglicht durch ein Stipendium der Eleven Stiftung.
In diesem 15-monatigen Programm haben wir unser Wirkungsmanagement systematisch weiterentwickelt: von der Schärfung unserer Wirkungsziele über die Entwicklung konkreter Messinstrumente bis hin zur stärkeren Verankerung von Wirkungsorientierung in unseren Alltagsprozessen.
Unsere bisherige Wirkungsmessung hat uns wichtige Erkenntnisse über die Reichweite und Qualität unserer Angebote geliefert.
Darauf aufbauend fragen wir nun noch gezielter, welche langfristigen Veränderungen unsere Arbeit in Schulen auslöst:
Integrieren Lehrkräfte Maker-Education-Ansätze dauerhaft in ihren Unterricht? Verankern Schulen Making strukturell?
Wie wir Wirkung messen
Unsere Wirkungsmessung konzentriert sich auf die längerfristige Zusammenarbeit mit Schulen. Dabei unterscheiden wir zwischen Qualitätsmanagement und Wirkungsmessung:
Qualität: Wie gut funktionieren unsere Angebote?
Wirkung: Welche Veränderungen entstehen durch unsere Angebote?
Unsere Instrumente
- Schulentwicklungsmatrix:
Auf Schulebene setzen wir eine Entwicklungsmatrix ein. Das Reifegradmodell bildet den Stand jeder Partnerschule in verschiedenen Dimensionen ab. Am Ende der Zusammenarbeit zeigt sich, welche Entwicklungsschritte die Schule gemacht hat.
- Vorher-Nachher-Befragung von Lehrkräften:
Auf Ebene der Lehrkräfte erfassen wir mit einem anonymen Fragebogen, ob und wie sie handlungsorientiertes Lernen in ihren Unterricht integrieren. Die Befragung findet zu Beginn und am Ende der Zusammenarbeit statt.
- Qualitätsbefragungen
Nach Workshops und Fortbildungen erheben wir Feedback zu Verständlichkeit, Nutzbarkeit und Qualität der Angebote. Diese Daten helfen uns, unsere Formate weiterzuentwickeln. Sie sind wichtig für das Qualitätsmanagement, belegen aber nicht allein eine langfristige Wirkung.
Ausblick
Die ersten Ergebnisse aus den Vorher-Nachher-Vergleichen veröffentlichen wir hier, sobald die Post-Messungen abgeschlossen und ausgewertet sind.