Wie würden unsere Städte aussehen, wenn wir in Zukunft Unterwasser leben müssten? Welche Jobs wird es in Zukunft geben, die wir noch gar nicht kennen? Und wie werden wir uns fortbewegen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in regelmäßigen Workshopangeboten im Futurium, dem Zukunftsmuseum, das im September 2019 nahe dem Berliner Hauptbahnhof eröffnete.
Schulworkshops, Fortbildungen und Drop-ins im Futurium
Wie passen Kunstinstallation, Nachhaltigkeitsziele und Maker Mindset in einen Workshop?
Die Workshops sollen den Teilnehmer*innen eine intensivere Auseinandersetzung mit den Ausstellungsstücken ermöglichen und sie zum Nachdenken anregen. Wie immer bei Junge Tüftler Workshops werden digitale Technologien ausprobiert und das Maker Mindset vermittelt – Fehler wertschätzen, gemeinsam Lösungen finden, Prototypen bauen, kurz gesagt #einfachmachen. In allen Workshops stehen die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 im Fokus. Was müssen wir heute ändern, um die Ziele zu erreichen? Und wie kann uns Technologie dabei helfen?
Futurium durch die Jahre
In den Workshops arbeiten Teilnehmer*innen mit neuen Technologien und diskutieren, wie sie diese einsetzen können, um die Herausforderungen der Zukunft zu lösen. So werden nachhaltige Roboter-Transportwege mit Ozobots geplant, visionäre Zukunfts-Gebäude mit Lego gebaut oder virtuelle Zukunftsszenarien mit CoSpaces entworfen.
Vor allem bei Schulklassen aus Berlin und Brandenburg sind die Workshops im Futurium sehr beliebt. Aber auch Klassen aus anderen Bundesländern haben uns im Rahmen von Klassenfahrten besucht – seit Juni 2022 endlich auch wieder im Regelbetrieb vor Ort. Darüber hinaus sind wir seit Ende 2023 in die Konzeption der digitalen Lernplattform des Futuriums eingebunden und erstellen zahlreiche neue Lernmaterialien.
Im Jahr 2024 haben wir unser Programm um drei neue Formate erweitert. Im Rahmen des Schwerpunktthemas »Rohstoffe« im Futurium entwickelten wir sowohl einen Workshop für Grundschulen als auch ein Format für weiterführende Schulen ab Klasse 7.
In zahlreichen Durchführungen konnten wir unsere neuen methodischen Ansätze und spielerischen Elemente erproben und weiter optimieren. Dazu gehören unter anderem der Einsatz von Spielkarten zur Workshopgestaltung. Ähnlich einem Planspiel können Schüler*innen mit den Spielkarten eigenständig arbeiten und kreative Lösungen entwickeln. Die Bedeutung von Rohstoffen und ihre Eigenschaften wurden zudem durch interaktive Rätsel in Warm-ups und explorativen Selbstlernphasen vermittelt.
Das Futurium ist ein Museum der Zukünfte – hier dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben? Besucher*innen können viele mögliche Zukunftsszenarien entdecken, im Forum gemeinsam diskutieren und im Futurium Lab eigene Ideen ausprobieren. Ein Besuch lohnt sich!
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